SEETCH kombiniert eine Anwendung mit Hardware, die für Ihr Gebäude eingerichtet und an dessen Systeme angeschlossen wird. Die Anwendung speichert Pläne, Einstellungen und die Wartungshistorie. Angeschlossene Sensoren helfen, den Verbrauch zu sehen und Abweichungen zu erkennen.
Wir beginnen mit Gebäudepass und Wartung. Monitoring und automatische Reaktionen folgen in weiteren Schritten.
Das Haus und seine Systeme · Konzeptillustration
Wissen wird zur Grundlage für Handlungen.
Eine ausgetauschte Steuerplatine, höherer Heizungsverbrauch, eine ausgefallene Pumpe und geplante Wartung. Sehen Sie, welche Informationen in jeder Situation nötig sind und wie sie genutzt werden.
Alle Einträge, Daten und Messwerte in diesen Geschichten sind fiktiv. Der erste Schritt ist der Gebäudepass mit Historie; Überwachung und Reaktion folgen mit angeschlossener und geprüfter Technik.
Die Reparaturgeschichte bleibt beim Eigentümer.
Erster Schritt · Gebäudepass und Historie
Beim Klimagerät AC-24 wurde die Steuerplatine ersetzt. Der Gebäudepass bewahrt Modell, Fachbetrieb und Garantienachweise.
AC-24 · GeräteakteReparatur und Nachweise gespeichert
Welche Platine ist jetzt im AC-24 eingebaut?
CTRL-07B, eingebaut am 28.05.2026. Auftrag, Fachbetrieb und Garantienachweise sind verknüpft.
Modell
AC-24
Steuerplatine
CTRL-07A → CTRL-07B
Ausgeführt von
Fachbetrieb A · 28.05.2026
Garantie
Gerät bis 30.06.2027; Ersatzteil bis 28.05.2027; Arbeit bis 28.05.2027.
Gebäudepass
Gerät und vorhandene Unterlagen erfasst; Lücken gekennzeichnet.
Reparatur
Platine auf Gerätegarantie ersetzt; Belege gespeichert.
Wartung geplant
Prüfung und Reinigung gemäss Geräteplan.
Fehlen alte Unterlagen, kennzeichnet der Gebäudepass die Lücken; neue Arbeiten ergänzen die Historie.
Für den Eigentümer
Beim Wechsel des Fachbetriebs bleiben Reparaturgeschichte und Nachweise bei Ihnen.
Einbauort
Besprechungsraum · Wand A
Verbindungen
Strom, Kältemittel und Steuerung
Was in der Geräteakte bleibt
Die ganze Technik
Leitungsverläufe in Wänden, Rohre, Lüftung und Klimaanlagen, Geräte, Schalter und ihre Einbauorte. Einstellungen und Verbindungen zeigen, wie die Systeme zusammenarbeiten.
Reparatur und Garantie
Im Beispiel wurde CTRL-07A durch CTRL-07B ersetzt — als Garantieleistung für das Gerät. Fachbetrieb A führte die Arbeit am 28.05.2026 aus. Die Gerätegarantie gilt bis 30.06.2027; für Arbeit und Ersatzteil sind Zusagen bis 28.05.2027 samt Belegen hinterlegt.
Der nächste Termin
Der Wartungsplan nennt Prüfungen, Reinigung und Teilewechsel nach den Vorgaben für dieses Gerät. Jede erledigte Arbeit ergänzt die Akte mit Datum, Fachperson, verwendeten Teilen und Ergebnis.
Ohne alte Unterlagen beginnen
Beim Erstellen des Gebäudepasses werden vorhandene Angaben erfasst und fehlende gekennzeichnet. Neue Untersuchungen und Arbeiten ergänzen die Historie; eine unbekannte Vergangenheit wird nicht nachträglich erfunden.
Die Heizung verbrauchte mehr Strom als erwartet.
Weiterentwicklung · angeschlossene Messgeräte
Gemessen wurden 29 kWh statt der erwarteten 20 kWh. Die Kurven zeigen den Beginn der Abweichung; weitere Messwerte helfen, die Ursache zu prüfen.
Heizung · erwartet und gemessenÜber den Tag +9 kWh
00:00–24:00
Aussen
−2 °C
Innen
21 °C
Fenster offen
09:00–09:25
Erwartet bei ähnlichen Bedingungen20 kWh
Aufsummierter Stromverbrauch, kWh
32241680
00:0008:0016:0024:00
Im selben Zeitraum gemessen29 kWh
Aufsummierter Stromverbrauch, kWh
32241680
00:0008:0016:0024:00
10:00 · Abweichung
ErwartetGemessen
Verbrauch nach Gerät · kWh
Gerät
Erwartet
Gemessen
Wärmepumpe
18
26
Ventilatoren
2
3
Tagessumme
20
29
Noch gleich
Erwartet und gemessen: jeweils 5 kWh.
Fenster geöffnet
Der Kontakt erfasst die Öffnung bis 09:25.
Abweichung erkannt
9 kWh gemessen statt 7 kWh erwartet: Anlass zur Prüfung.
Zeitliches Zusammentreffen beweist keine Ursache.
Beide Kurven zeigen den aufsummierten Stromverbrauch im selben Zeitraum, mit gleicher Skala und vergleichbaren Bedingungen.
Für den Eigentümer
Sie sehen, welches Gerät geprüft werden sollte und wann der Mehrverbrauch begann.
Nächster Schritt
Ursache des Mehrverbrauchs prüfen
Die Abweichung verstehen
Verbrauch je Aggregat
Separate Messungen zeigen den Anteil von Wärmepumpe und Ventilatoren. Der Vergleich berücksichtigt Saison, Aussen- und Innentemperatur sowie den Betriebsmodus; ein kalter Tag wird nicht mit einem warmen verglichen.
Bestehende Technik ergänzen
Temperatur-, Strom- und Wasserzähler, Fenster- und Türkontakte sowie geeignete Belegungssensoren können bestehende Anlagen ergänzen. Welche Daten benötigt werden, ergibt sich aus dem Gebäude und der Frage, die beantwortet werden soll.
Ereignisse verbinden
Ein geöffnetes Fenster und ein steigender Heizverbrauch erscheinen in derselben Zeitlinie. Das hilft, eine Ursache zu prüfen, statt sie aus einem einzelnen Messwert abzuleiten.
Ungenutzte Räume
Bei passender Steuerung lässt sich die Temperatur in ungenutzten Räumen nach einem vereinbarten Zeit- und Nutzungsplan senken. Komfort, Gebäudeschutz und der gemessene Effekt bestimmen die Einstellung.
Die Reservepumpe senkte den Wasserstand.
Weiterentwicklung · geprüfter Schutzablauf
Pumpe 1 erhielt einen Befehl, lief aber nicht an. Die geprüfte Pumpe 2 startete und senkte den Pegel von 68 auf 46 cm.
Grundwasser · zwei PumpenReserve läuft · Pumpe 1 braucht Service
Verantwortliche Person informieren und Serviceauftrag für Pumpe 1 erstellen.
Der Befehl wird mit Versorgung, Stromaufnahme und einem unabhängigen Pegelsensor abgeglichen.
Nächster Schritt
Die verantwortliche Person erhält eine Meldung; der Fachbetrieb erhält einen Auftrag für Pumpe 1 mit Messwerten und Ablauf.
Pumpe 1
Kein Betrieb · Service nötig
Pumpe 2
Betrieb bestätigt · Pegel sinkt
Betrieb prüfen und reagieren
Frühe Anzeichen
Auffällige Werte im Netzwerk, an einer Klimaanlage oder im Elektroverteiler können eine vorbeugende Prüfung auslösen. Der Verlauf und die Gerätehistorie begleiten den Auftrag.
Den Betrieb nachweisen
Ein unabhängiger Pegelsensor prüft, ob die Pumpe bei der festgelegten Höhe anlaufen muss. Versorgung und Verbrauch zeigen, ob der Befehl zum tatsächlichen Betrieb geführt hat. Fehlt die Wirkung, wird die Störung erkannt.
Geprüfter Schutz
Bei dafür ausgelegter Technik kann der Ablauf eine Reservepumpe anfordern und anschliessend deren Betrieb sowie den Pegel prüfen. Bei einer Leckage ist das geprüfte Schliessen der Wasserzufuhr ein weiterer möglicher Schutzablauf.
Menschen und Wartung erreichen
Der geplante Ablauf informiert per Nachricht oder Anruf und erstellt einen Auftrag für den vereinbarten Fachbetrieb. Messwerte, ausgeführte Schritte und Ergebnis werden dokumentiert. Diese Website versendet nichts und steuert keine Geräte.
Der neue Fachbetrieb erhält einen fertigen Auftrag.
Erster Schritt · Wartung und Übergabe
Am 28. November sind Prüfung und Reinigung des AC-24 geplant. Der Auftrag enthält Einstellungen, Reparaturgeschichte, Teile, Kosten und Garantien.
AC-24 · geplante WartungAuftrag für den 28.11.2026
Wartungstermin ·
AC-24 reinigen und prüfen
Betrieb prüfen und Gerät gemäss seinem Wartungsplan reinigen.
Der neue Dienstleister wird bei der Abstimmung des Auftrags bestimmt.
Paket für den neuen Fachbetrieb
AC-24 · Besprechungsraum, Wand A. Einstellungen und Wartungsplan stehen im Anlagenpass.
CTRL-07B ist eingebaut. Lieferant und Preis des Ersatzteils sind noch unbekannt.
Reparatur am 28.05.2026 im Rahmen der Gerätegarantie; Belege liegen bei.
Garantie für Gerät, Ersatzteil und Arbeit. Frühere Arbeitskosten sind nicht erfasst.
Der neue Fachbetrieb erhält einen fertigen Auftrag mit Vorgeschichte.
Nach der Wartung werden Ergebnis, Teile und Kosten in der Geräteakte ergänzt.
Für den Eigentümer
Sie können den Fachbetrieb wechseln, ohne das Wissen über die Anlage erneut zusammentragen zu müssen.
Übergabe
Auftrag und Unterlagenpaket
Was der Fachbetrieb erhält
Wissen, was ansteht
Der Geräteplan nennt fällige Prüfungen, Reinigung und Teilewechsel. Zuständigkeit, Termin und Anleitung bilden einen klaren Auftrag; Änderungen bleiben nachvollziehbar.
Teile und Kosten kennen
Teilenummern, Bezugsquellen, Preise und frühere Wartungskosten liegen bei der Anlage. Belege zeigen, welche Arbeiten bezahlt wurden und welche Garantiezusagen noch gelten.
Eine Aufgabe übergeben
Für einen neuen Fachbetrieb lassen sich Bedarf, Gerät, Einstellungen, Reparaturen und Nachweise zusammenstellen. Das reduziert erneutes Zusammentragen von Informationen und hilft, den erforderlichen Prüfaufwand abzugrenzen.
Das Ergebnis behalten
Nach der Arbeit werden verwendete Teile, Kosten, Prüfungen, Fotos und neue Garantien ergänzt. Der nächste Termin baut auf dieser aktualisierten Historie auf.
Was ein intelligentes Haus ausmacht.
Es kennt sich.
Anlagen, Einstellungen, Verbindungen und Unterlagen bilden einen Gebäudepass. Unbekannte Angaben bleiben sichtbar.
Es beobachtet.
Angeschlossene Datenquellen machen Zustand und Verbrauch in Echtzeit sichtbar.
Es warnt.
Ein höherer Verbrauch bei gleichem Betrieb ist ein Anlass, die Anlage zu prüfen. SEETCH hilft, die Abweichung anhand angeschlossener Messwerte zu erkennen.
Es reagiert.
In einem eingerichteten Ablauf benachrichtigt SEETCH die zuständige Person. Geprüfte Automatik kann bei einer Leckage die Wasserzufuhr schliessen.
Es unterstützt die Wartung.
Der Auftrag für den Fachbetrieb enthält Wartungsanweisungen, Termin und Reparaturhistorie. Nach Abschluss werden Ergebnis und Belege gespeichert.
Ihr Gebäude. Ihr Wissen.
Geben Sie bei einem Wechsel dem neuen Fachbetrieb Pläne, Einstellungen und Reparaturhistorie mit. SEETCH speichert sie zusammen mit den Dokumenten im Gebäudepass.
Anlagen und Einbauorte
Einstellungen und Dokumente
Aufgaben und Wartungsnachweise
Reale Arbeiten führen die zugewiesenen Fachpersonen aus. Das Wissen bleibt beim Objekt.
Kühlung und Verbrauch im Restaurant im Blick.
Der Stromverbrauch zeigt, wo unnötige Last zu prüfen ist; die Temperatur zeigt, wann Lebensmittel geprüft werden müssen. Die verantwortliche Person sieht das Ereignis, handelt und hält das Ergebnis im Journal fest.
Diese Situationen sind fiktiv. Jeder Betrieb legt seine Grenzwerte und Massnahmen fest.
Der Kühlschrank verbraucht mehr Strom. Die Temperatur steigt.
Der Verbrauch von 09:00–10:00 liegt über dem Erwartungswert. Um 10:30 zeigt der Sensor +5,5 °C, um 11:00 +7 °C.
Stromverbrauch gestiegen
Von 09:00–10:00 misst der Zähler 1,1 kWh statt 0,8. Die Kühlung muss geprüft werden.
Temperatur über +5 °C
Um 10:30 zeigt der Sensor +5,5 °C; die zuständige Person wird benachrichtigt.
Prüfung vor Ort
Die zuständige Person prüft die Produkte und lagert sie gemäss Verfahren um; die Massnahme steht im Protokoll.
Das Protokoll enthält den Messwert, Alarmzeitpunkt, die Massnahme und die Temperatur der Ersatzkühlung. Die zuständige Person beurteilt die Produkte.
Die Erinnerung hilft, unnötige Kühllast zu begrenzen. Den Verbrauch prüft der Zähler.
Die Küche ist geschlossen. Der Abzug läuft mit voller Leistung.
Die Schicht endete um 22:00. Nach Prüfung der Last wurde der Abzug auf den vereinbarten Betrieb ausserhalb der Arbeitszeit umgestellt.
Nach der Anpassung zeigte der Zähler 0,6 kWh statt 1,2 pro Stunde. Das Beispiel zeigt die Messmethode, ohne eine prozentuale Einsparung zu versprechen.
Elektrische Leistung
Vor der Anpassung1,2 kW
Vereinbarter Betrieb0,6 kW
Eine vergleichbare Stunde ausserhalb der Schicht
Vor der Anpassung1,2 kWh
Vereinbarter Betrieb0,6 kWh
Mindestlüftung und Bedingungen für das Umschalten werden für diese Küche vorab geprüft.
HACCP bleibt Teil der betrieblichen Selbstkontrolle: Grenzwerte, Messintervalle, Massnahmen und deren Prüfung werden für den Betrieb festgelegt. SEETCH soll Temperaturjournale und Nachweise unterstützen; die Verantwortung für Lebensmittelsicherheit bleibt beim Betrieb.
Geplante Szenarien mit passenden Datenquellen und geprüfter Konfiguration. Energie-, Wartungs- und Ausfallkosten werden am jeweiligen Objekt bewertet; der Effekt wird vor Ort gemessen.
Gebäude erfassen, Gebäudepass und Historie aufbauen, Wartungspläne mit Aufgaben, Verantwortlichen und Terminen verbinden.
Weitere Entwicklung
Datenquellen anschliessen, Monitoring und Reaktionen prüfen, Verbrauch von Strom, Wasser und Wärme gemeinsam auswerten.
Tarife, der Umgang mit Angeboten und Rechnungen sowie der tatsächliche Nutzen werden im Pilot geprüft.
Fragen vor dem Start
Was heisst: Das Haus kennt sich selbst?
SEETCH verknüpft Angaben zur Anlage mit Einstellungen, Dokumenten und der Historie. Fehlende und veraltete Informationen werden sichtbar gekennzeichnet.
Kann SEETCH Störungen im Voraus erkennen?
Das Entwicklungsziel ist, frühe Anzeichen anhand angeschlossener Daten zu erkennen und rechtzeitig zu informieren. Ein Hinweis ersetzt keine Prüfung der Ursache und garantiert nicht die Erkennung jeder Störung.
Wie reagiert das Haus?
Ein Hinweis wird einer verantwortlichen Person und den nächsten Schritten zugeordnet. Automatischer Schutz, zum Beispiel das Schliessen einer Wasserzufuhr, benötigt passende und geprüfte Technik.
Brauche ich sofort Sensoren?
Der erste Schritt umfasst Gebäudepass, Historie und Wartung. Monitoring folgt mit den benötigten Datenquellen.